Von SHA-1-Kollisionen bis zur Abschaltung im Oktober 2021: Wie das Tor Project die v2-Onion-Services ausmusterte - und warum Tausende Seiten zunächst bei Legacy-Adressen blieben.
Tor Browser 13 war mehr als ein Frischeklecks. Das Rebase auf Firefox ESR 115 veränderte, wie der Anonymitätsbrowser Sicherheitsupdates am Desktop und unter Android aufnimmt.
Snowflake macht aus Tausenden Freiwilligen-Browsern Wegwerf-WebRTC-Proxys, die sich vor Tor stellen. Wie das Design funktioniert, was es begrenzt und warum Zensoren kaum nachkommen.
Wie obfs4-Bridges Tor-Traffic in zufällig aussehenden Bytes verstecken, wo man Bridge-Lines herbekommt - über BridgeDB, Moat oder E-Mail - und warum Active Probing Zensoren weiterhin findet.
WebTunnel tarnt Tor-Bridge-Verbindungen als alltäglicher HTTPS-Traffic. Wir erklären, wie der Pluggable Transport arbeitet und was er an Performance kostet.
Jede .onion-Verbindung ist eine kleine Choreografie aus Deskriptoren, Introduction Points und einem Rendezvous-Relay. So funktioniert der Sechs-Circuit-Handshake - in einfachen Worten.
OnionBalance verteilt Onion Services auf Backend-Instanzen, ist aber kein DDoS-Schild. Wie Frontend-Backend-Balancing wirklich arbeitet - und wo es 2023 und 2024 versagte.
Onion Services können gesund und trotzdem unerreichbar sein. Wir erklären, wie Hidden Service Directories Deskriptoren speichern, warum Republishing-Regeln zählen und was Überlastung mit der Erreichbarkeit macht.
Tor baut Circuits alle zehn Minuten neu, hält aber monatelang am selben Guard-Relay fest. Die Forschung zeigt, warum ein früher Guard-Wechsel Deanonymisierung wahrscheinlicher macht.
Circuit-Builds, Relay-Überlastung und stille Guard-Rotationen erklären die meisten Latenz-Ausschläge. Probes über Wochen zeigen, warum ein Hidden Service mittags sofort antwortet und um Mitternacht kriecht.
Tor-Metrics-Charts wirken autoritativ, aber Nutzerzahlen sind modellierte Schätzungen statt Zählungen. Was die Kurven wirklich messen, wo ihre Blinden Flecken liegen und wie man sie nicht überinterpretiert.
Hosting-Rechnungen, Rechtssorgen und Erschöpfung dünnen die Reihen der freiwilligen Relay-Betreiber aus. Warum sie gehen - und was ein schrumpfendes Relay-Fundament für die Netzgesundheit bedeutet.